im Sudetendeutschen Haus


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Besucherregelung

Besuchern des Hauses wird das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes empfohlen.

Soweit eine im Hause ansässige Institution besucht wird, gelten die dortigen Regelungen zum Hygieneschutz.

Der Empfang ist von 8.00 - 18.00 Uhr besetzt.

Öffnungszeiten der Wissenschaftlichen Bibliothek:
Mo-Do 10-17 Uhr, Fr 10-16 Uhr



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Hausprogramm


Ab 2023 ist wieder ein gedrucktes Hausprogramm geplant.

Sollten Sie Interesse an einem Versand haben, bitten wir um kurze Nachricht an die Emailadresse der Hausverwaltung: hausverwaltung@sudetendeutsche-stiftung.de

Falls Sie bereits früher ein gedrucktes Programm von uns erhalten haben und weiter beziehen wollen, benötigen wir eine Einverständniserklärung, dass Sie die Datenschutzerklärung der Sudetendeutschen Stiftung, siehe unter „Datenschutz“, zur Kenntnis genommen haben und damit einverstanden sind, dass Ihre Adresse zu Versand eines Hausprogramms erhoben und verarbeitet werden.


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Alle Veranstaltungen im Adalbert-Stifter-Saal. Eintritt frei, sofern nichts anderes angegeben.

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Dienstag, 17. Januar, 18:00 Uhr und 18. Januar – 31. März

Mensch, Natur und ihre Katastrophen

Historische Fotografien aus Böhmen

Ausstellungseröffnung

Naturkatastrophen steht und stand der Mensch oft machtlos gegenüber. Häufig hat er sie jedoch mit verursacht: Hochwasser ist auch bedingt durch Überregulierung einst freilaufender Flüsse. Erdrutsche sind Folgen extremer Niederschläge, die – ebenso wie Stürme oder Windhosen – durch den Klimawandel zunehmen. Luftverschmutzung schädigt seit vielen Jahrzehnten Wälder und Ackerböden. Die Ausstellung mit historischen Fotografien aus der Sammlung Scheufler thematisiert Naturkatastrophen in den böhmischen Ländern. Fast alle Aufnahmen stammen aus der Zeit der k. u. k. Monarchie im Zeitraum 1870–1918. Renommierte Fotografen ihrer Zeit wie Rudolf Bruner-Dvořák oder František Krátký fingen die Folgen der Kraft von Wind, Wasser oder Feuer in verschiedenen böhmischen Regionen ein. Die durch Hochwasser 1890 partiell eingestürzte Prager Karlsbrücke ist ebenso zu sehen wie von Erdrutschen beschädigte Häuser im Riesengebirge oder vom Tagebau verursachte Schäden in Brüx/Most. Die Rolle des Menschen wird dabei kritisch gewürdigt, und es wird im Kontext des aktuellen Klimawandels zum Nachdenken angeregt.

Einführung: Pavel Scheufler (Kurator der Ausstellung)

Ausstellungsdauer: 18.1. bis 31.3.2023

Geöffnet: Mo–Fr 10–18 Uhr

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum München



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28. Januar, 16:00 Uhr

Verleihung der Kulturellen Förderpreise

Am Samstag, 28. Januar 2023 verleiht der Bundesverband e.V. der Sudetendeutschen Landsmannschaft ab 16 Uhr im Sudetendeutschen Haus seine Förderpreise.

Mit den Förderpreisen zeichnet die Sudetendeutsche Landsmannschaft Persönlichkeiten aus, die künftig außergewöhnliche Leistungen auf den Gebieten Bildende Kunst und Architektur, Literatur und Publizistik, Musik, Wissenschaft sowie Volkstumspflege erhoffen lassen.

Um Anmeldung bis 20. Januar 2023 wird gebeten, entweder per E-Mail unter anmeldung@sudeten.de oder telefonisch unter 089 48000354.



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Montag, 06. Februar, 9:30 – 17:00 Uhr

Heimatverlust und Migrationserfahrung im Unterricht am Beispiel des Sudetendeutschen Museums

Lehrerfortbildung in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Museumsakademie

mit Nadja Schwarzenegger, Dr. Raimund Paleczek, Dott. Stefan Planker

Anmeldung erforderlich



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Donnerstag, 16. Februar, 19:00 Uhr

Hannah. Ein gewöhnliches Leben

Kurzvortrag, Filmvorführung und Gespräch

Vor mehr als siebzig Jahren, im November 1952, wurden in der Tschechoslowakei im sogenannten Slánský-Prozess elf Mitglieder der Kommunistischen Partei, fast alle Juden, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Sie wurden unter des „staatsfeindlichen Zionismus“ und der wirtschaftlichen Sabotage bezichtigt. Mit diesem Schau-Prozess wird die antisemitistische Prägung des totalitären Regimes deutlich, ganz nach dem sowjetischen Muster.

Auch Ludvík Frejka, der einer sudetendeutschen jüdischen Familie entstammte, im Londoner-Exil den 2. Weltkrieg überlebte und danach Sekretär der Zentralen Planungskommission war, erhielte ein Todesurteil. Seine damals siebenjährige Tochter Hana und ihre Mutter Elisabeth, eine aus Hamburg stammende Schauspielerin, wurden aus Prag ins Sudetenland, in die Gegend von Liberec/Reichenberg, ausgewiesen.

Bis heute setzt sich Hana Frejková mit ihrem familiären Trauma auseinander. Der halbstündige Dokumentarfilm Hannah - Ein gewöhnliches Leben zeigt, wie Frejková, eine erfolgreiche Sängerin und Schauspielerin, ihr autobiographisches Theaterstück HANNAH inszeniert, nach ihrer Identität sucht und einen literarischen Dialog mit ihrer Mutter führt.

Martin Schulze Wessel (Collegium Carolinum) ordnet in seinem Kurzvortrag die Slánský-Prozesse in den geschichtlichen Kontext ein.

Nach dem Film findet ein Gespräch mit Hana Frejková statt, moderiert durch Zuzana Jürgens (Adalbert Stifter Verein).

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins, des Collegium Carolinum und der Petra-Kelly-Stiftung.



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Dienstag, 28. Februar, 18:30 Uhr

Ringveranstaltung

Begrüßung des Präsidenten der Akademie

Prof. Dr. med. Günter J. Krejs

Vorstellung des Sprechers

Prof. Dr. Veit Neumann, Geisteswissenschaftliche Klasse

Vortrag

Prof. Dr. Wynfried Kriegleder

Goethe in Böhmen – oder: Wie Goethe Johannes Urzidils Sicht auf die Welt veränderte

Johannes Urzidil hat 1932 im Verlag Dr. Hans Epstein das Buch Goethe in Böhmen veröffentlicht. 1962 hat er eine im US-amerikanischen Exil verfasste, wesentlich erweiterte und modifizierte Version dieses Buches bei Artemis in Zürich herausgebracht. 1962 sieht Urzidil, geprägt durch die eigenen Erfahrungen der vergangenen 30 Jahre, vieles ziemlich anders. Zwischen 1932 und 1962 hat Johannes Urzidil einiges gelernt.

1932 folgt Johannes Urzidil noch dem Narrativ von Goethe als dem größten deutschen Dichter, der eine besondere Beziehung zum deutschen Böhmen gehabt habe. 1962, nach den historischen Erfahrungen, die er hatte machen müssen, sieht Urzidil Goethe als einen großen „hinternationalen“ Dichter, als einen Europäer. Urzidil selbst hatte zum „Hinternationalismus“ erst im amerikanischen Exil gefunden – und Goethe war ihm dabei eine große Hilfe gewesen.

Buchpräsentation

Einführung durch
Johannes Urzidil im Seminar von Prof. Dr. August Sauer in Prag

Wirtschaft und Wissenschaft im alten Österreich – Vom Schwarzen Kameel in Wien zur Deutschen Karl-Ferdinands-Universität in Prag

Karl Josef Sauer (1815-1898): „Lebenserinnerungen“
August Sauer (1855-1926): „Leben und Wirken in Prag“
herausgegeben und dargestellt von Dr. Herbert Schrittesser und Prof. Dr. Herbert Zemann

Schlusswort und Verabschiedung
Prof. Dr. med. Günter J. Krejs
Musikalisches Rahmenprogramm
Musik zur Zeit Karl Josef und August Sauers: Julius Zeman, Klavier

Anschließend Empfang im Foyer des Sudetendeutschen Hauses, vorbehaltlich pandemiebedingter Regelungen.

Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste



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13. März, 11:00 – 16:00 Uhr

„Unsere Heimatsammlung“ – Treffen von Betreuenden sudetendeutscher Heimatstubenund -museen

Die Veranstaltung wendet sich an die Vorsitzenden und Betreuenden sudetendeutscher Heimatsammlungen in Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik. Diskutiert werden der aktuelle Stand und die künftige Zusammenarbeit der Heimatsammlungen mit dem Sudetendeutschen Museum.

Anmeldung erforderlich unter anmeldung@sudetendeutsches-museum.de



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24. April, 19:00 Uhr

Böhmische Schlösser

Vortragsreihe mit Proffessor Dr. Stefan Samerski

Teil 1: Kremsier

In Zusammenarbeit mit der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, dem Bundesverband der Sudetendeutschen Landsmannschaft und der Ackermann-Gemeinde in der Erzdiözese München-Freising.




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Sudetendeutsche Stiftung

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