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Schutz- und Hygienekonzept
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Schutz- und Hygienekonzept

Infektionsschutzkonzept im Sudetendeutschen Haus

1. Mindestabstand / allgemeine Verhaltensempfehlung


1.1. Alle Besucher des Sudetendeutschen Hauses werden angehalten, wo immer möglich zu
anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und auf ausreichende
Handhygiene zu achten. In geschlossenen Räumlichkeiten ist auf ausreichende Belüftung zu
achten.

1.2. Nach Möglichkeit werden die Laufwege zur Lenkung aller Personen durch Bodenmarkierungen
bzw. Einbahnstraßenregelungen beim Ein- und Ausgang sowie der Toilettennutzung geplant
bzw. vorgegeben.

2. Maskenpflicht

2.1. Im Innenbereich des Sudetendeutschen Hauses gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen
Gesichtsmaske. Dies gilt auch, wenn am festen Sitz- Steh- oder Arbeitsplatz ein
Mindestabstand von 1,5 m nicht gewahrt werden kann.
Die Maskenpflicht gilt nicht am festen Sitz- Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein
Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird. Außerdem gilt sie nicht für
Personal, soweit in Theken- und Kassenbereichen durch transparente oder sonst geeignete
Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

2.2. Von der Maskenpflicht sind befreit:

2.2.1. Kinder bis zum sechsten Geburtstag

2.2.2. Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer
Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, solange
dies vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im
Original nachgewiesen werden kann, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und
konkrete Angaben zu Grund der Befreiung enthalten muss.
Ausnahmen sind insbesondere zu Identifikationszwecken sowie bei der Kommunikation mit
Menschen mit Hörbehinderung zulässig. Für Beschäftigte gilt die Maskenpflicht während ihrer
dienstlichen Tätigkeit nur im Rahmen arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen.

3. Geimpft, genesen, getestet

3.1. Überschreitet die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner innerhalb
von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) den Wert von 35, so dürfen bei den Veranstaltungen im
Sudetendeutschen Haus vorbehaltlich von Ausnahmebestimmungen nur solche Personen
zugelassen werden, die im Sinne der gültigen Infektionsschutzbestimmungen geimpft, genesen
oder getestet sind.

3.2. Von getesteten Personen ist ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis
hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus aufgrund

3.2.1. eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der
Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor max. 48 Stunden durchgeführt wurde,

3.2.2. eines POC-Antigentests, der vor max. 24 Stunden durchgeführt wurde, oder

3.2.3. eines vom Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht
vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor
höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,
zu erbringen.

3.3. Getesteten Personen stehen Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler,
die regelmäßig getestet werden und noch nicht eingeschulte Kinder gleich.

3.4. Bei Überschreitung der Inzidenz von 35 auf drei aufeinanderfolgenden Tagen finden die dafür
vorgesehenen gesetzlichen Bestimmungen Anwendung vgl. §§ 16, 17 BaylfSMV.

4. Kontaktdatenerfassung

Gem. § 5 der 14. BaylfSMV sind die Kontaktdaten aller Beteiligter zu erheben. Dazu sind jeweils
Nachname, Vornamen, Anschrift und eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer, Email -
Adresse) zu dokumentieren, welche wahrheitsgemäß anzugeben sind. Eine Erhebung kann
auch in elektronischer Form erfolgen.

5. Infektionsschutzkonzepte

Bei den Veranstaltungen im Haus, die über 100 Personen umfassen, ist durch den Veranstalter
ein eigenes Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten, welches zu beachten ist.

6. Allgemeine Schutzmaßnahmen

6.1. In den Sanitäreinrichtungen werden ausreichend Flüssigseife und Einmalhandtücher zur
Verfügung gestellt. Zusätzlich stehen Desinfektionsmittelspender für die Hände im Haus bereit.

6.2. Alle Kontaktflächen wie Türgriffe, Treppengeländer, Armaturen und Tischoberflächen werden in
ausreichenden Abständen gereinigt und desinfiziert.

6.3. Lüftungskonzept:

Die Lüftungsanlage im Adalbert Stifter-Saal wird laufend über Quellauslässe an den Wänden
des Eingangsbereichs und im seitlichen Bühnenbereich mit Zuluft (Frischluft von außen)
versorgt. Die Abluft erfolgt durch Lüftungsgitter an der Saaldecke. So wird jederzeit ein
ausreichender Luftwechsel gewährleistet, ohne dass über die Eingangstüren oder Fenster
gelüftet werden muss.

6.4. Reinigungskonzept

Die Reinigungsintervalle sind den Nutzungen angepasst. Besuchertoiletten werden regelmäßig
gereinigt und Kontaktflächen desinfiziert.
Die Gäste werden durch Aushänge über richtiges Händewaschen und Abstandsregelungen im
Sanitärbereich informiert. Flüssigseife aus Spendern sowie Einmalpapierhandtücher stehen zur
Verfügung.

Mitarbeiter werden zur Anleitung entsprechend eingewiesen.

Hausverwaltung
Sudetendeutsche Stiftung
München, 06.09.2021



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