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Staatliches Bauamt Rosenheim
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Ergebnis der Preisgerichtssitzung zum Wettbewerb
für den Neubau des Sudetendeutschen Museums in München



In der Hochstraße nahe dem Gasteig am Isarhochufer entsteht das Sudetendeutsche Museum. Auf einer Fläche von 1200 qm, derzeit Standort der Gaststätte „Wallenstein Stuben“, soll in direktem Anschluss an das Sudetendeutsche Haus bis Mitte 2018 der Neubau errichtet werden. Die unmittelbare Nähe zu den Einrichtungen der Sudetendeutschen Stiftung fördert die Idee eines überregional bedeutsamen Sudetendeutschen Zentrums in München und sichert zugleich die Identität des Standortes.

Thematisiert werden nicht nur die Ereignisse um die Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert, auch die über 800- jährige Geschichte der Deutschen in Böhmen, Mähren und Sudentenschlesien soll abgebildet werden. Neben den 3 Hauptausstellungsräumen, welche die Themen „Heimat!“, „Verlust- Das Ende der Selbstverständlichkeiten“ und „Heimat?“ darstellen, werden ein großzügiges Foyer, Werkstatt, Lager und Gastronomie vorgesehen.

Die Finanzierung dieses zentralen Projektes deutscher Vertriebenenpolitik übernehmen zu 2/3 der Freistaat Bayern und zu 1/3 der Bund. Insgesamt wurden für den Neubau 18 Mio. Euro veranschlagt. Stellvertretend für den Freistaat Bayern übernimmt das Staatliche Bauamt Rosenheim die Rolle der baudurchführenden Ebene.

Zur Umsetzung des Projektes in attraktiver Architekturqualität wurde im September 2014 ein nichtoffener europaweiter Realisierungswettbewerb ausgelobt.

Unter den 14 Teilnehmern wurde am 11. Dezember 2014 durch eine Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern der 1. Preis verkündet. Gewinner ist das Büro pmp Architekten GmbH aus München.

Die Architekten entwarfen einen skulptural geformten Baukörper, der sich an der Isarhangkante sehr gut und maßstäblich einfügt und im Inneren interessante und variantenreiche Raumbereiche mit hoher Aufenthalts- und Nutzungsqualitäten bietet.Der Museumsrundgang beginnt im obersten Geschoss, das man über einen Lift vom Foyer aus erreicht. Dem Besucher öffnen sich dabei Ausblicke in die Isarauen.
Das Bistro liegt gut auffindbar in der Eingangsebene mit einem direkt zugeordneten Freibereich.
Die Fassade erhält eine Natursteinplattenverkleidung. Die einzige Öffnung im ansonsten monolithisch geformten und geschlossenen Baukörper ist ein gebäudehoher breiter Schlitz, der tief in das Gebäudevolumen eingezogen ist und reizvolle Ausblicke in den Naturraum eröffnet.


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